Ortasee
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Geschichte und Legenden
"Orta, das Aquarell Gottes, erscheint wie ein Gemälde, das auf seidene,
Grund gemalt ist, mit seinem Heiligen Berg im Rücken, seiner edlen Rambla
und seitlichen Palästen. Sein stiller Dorfplatz, mit den demütig hinter dem
Laub der Rosskastanienbäume halbversteckten Fassaden, blickt auf die der
schwebenden dantischen Fegfeuerszene gleichende insel San Giulio, die
zögernd zwischen Wasser und Himmel erscheint". So preist der Schriftsteller
der Seen, Piero Chiara, das Schweigen Ortas und seines Sees, ein
bescheidenes Schweigen, in welches die Ortsbewohner ihre antiken
Legenden eingewebt haben. Geschichten, die man mit ruhiger Stimme am
Seeufer erzählt, während das Auge und die Gedanken in die Ferne schweifen.
"Oft wird dieser Platz das Empfangszimmer genannt. Fast unwiderstehlich ist
die Versuchung, hier stundenlang zu verweilen, wie in der Goldonischen
Komödie dargestellt: im Freien sitzend, ab und zu mit den Nachbarn einige
Wörter tauschend, und das Auge langsam vom Gemeindepalast zu den
zentralen Bogengängen der Geschäfte gleitend, den Landesteg und manches
Segelboot, das zur Insel abfährt, beobachtend, weiter entfernt die Häuser von
Pella am anderen Ufer im glänzenden Wasserspiegel entdeckend". So drückt sich Mario Bonfantini, einer der
berühmtesten Schriftsteller und Gallizisten der Weltliteratur, aus, als er mit
wenigen Federstrichen ein einfaches und zärtliches Bild des Dorfplatzes
wiedergab.
Wohnen können Sie in Ortasee in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Hütten, Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.
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