Barolo

Der Barolowein

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Mit seiner Würde und Eleganz spiegelt der Barolo die Böden, wo man die Weinberge anbaut: die mergeligen Lagen geben dem Wein Stärke, Struktur und Langlebigkeit, während die Sandböden ihm Zartheit, Düfte und Sanftheit schenken. Über alles verbessert die Zeit den König der Weine in Hinsicht auf Bestleistungen. Sie macht ihn klug, mildert die Herbheit und dabei stehlt dem Backstein Spiegelungen und den Eichenfässern der stillen Weinkeller Weisheit.
    Weinrebe - Nebbiolo zu 100% in den Untergattungen Michet, Lampia und Rosé. (Der Name kommt aus dem Wort Nebel, weil die Trauben reifen spät im Herbst, oder weil die reifen Beere sind reichlich mit Reif bedeckt.) Es handelt sich um eine anspruchsvolle Weinrebe hinsichtlich der Lagen, des Weinbaus, der Düngung. Dieser Weinstock braucht Kalk- und Tuff-boden, treibt frühzeitig (im April) und ist empfindlich gegen plötzlichen Temperaturwechseln, darum braucht er sonnige und vor den Frösten und der Frühlingskälte geschützte Lagen.
    Richtlinie - Anerkennung der D.O.C.: D.P.R. vom 23. April 1966
    Anerkennung der D.O.C.G.: D.P.R. vom 1. Juli 1980
    Max. Produktion pro Hektar: 80 Doppelzentner Trauben, die 52 Hektoliter Wein oder 6933 Flaschenwein zu 75 cl. entsprechen
    Mindestlagerung: 3 Jahre, beginnend am 1. Januar des auf die Weinlese folgenden Jahres, wobei die Lagerung 2 Jahren in Kastanien- oder Eichenfässern erfolgt.
    Der Zusatz Riserva darf erst dann auf den Etiketten erscheinen, wenn der Wein 5 Jahren im herstellenden Weinkeller gelagert wurde, gerechnet auch hier ab dem 1. Januar des auf die Weinlese folgenden Kalenderjahres
    Mindestalkoholgehalt: 13 Grad
    Mindestsäuregehalt: 5%
    Mindesttrockensubstanz: 23%
    Eigenschaften - Farbe: granatrot, mit rubinroten Spiegelungen, die im Laufe der Zeit ins Orangenfarbene spielen
    Duft: gemischtes, ätherisches, gefälliges und saftiges Bouquet, dessen Reichhaltigkeit, Harmonie und Vollständigkeit ungewöhnlich sind. Während der darauffolgenden Weiterentwicklung gehen die frischen Duftnoten des jungen Weins (Veilchen-, Rosen- und Fruchtnoten) in die Gewürzwelt des alten Weins (Aromen von Vanille, Zimt und grünem Pfeffer)
    Geschmack: angenehm trocken, abgerundet, kräftig aber samtartig, ausgeglichen, manchmal mit leichten Lakritznoten im Nachgeschmack.
    Bedienung - Temperatur: Zimmertemperatur
    Weinglas: Ballon aus Glas oder aus glattem Kristall, so dass der Wein Farben und Aromen entfalten kann.
    Darreichung: Gerichten aus dunklen Fleischsorten der großartigen nationalen und internationalen Küche, Wildfleisch, Jagdbeute, Schmorbraten, Trüffel-Gerichten, schmackhafte und typische Käse. Ein alter Barolowein ist nicht nur an die Tafelfreuden, sondern auch an die Gastfreundschaft und die Freunde gebunden: er ist nämlich ein ausgezeichneter Begleiter von Meditationen und spirituellen Konzentrationsübungen.
    Grappa di Barolo - Aus Barolo-Trester destilliert man einen Schnaps abgerundet und kräftig wie die Weinreben, aus deren Schalen wird er langsam nach einer traditionellen Methode (Brennkolben für Wasserbad) gebrannt. Anfangs ist der in der kühlende Schlange wieder kondensierten Branntwein eine helle Flüssigkeit und versteckt seine Leistungsfähigkeiten. Nach der Ablagerung in Holzfässern mindestens drei Jahre lang - die gleiche Zeit der Ablagerung des Baroloweins - äußert er seine Eigenschaften vollständig. Er wird strohfarben, leicht bernsteinfarben, und der Geschmack wird sanft und samtartig. Der Alkoholgehalt der Grappa ist gegen 45 Grad, die die intensive und feine Aroma hervorheben.