Cuneo

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Sechs schöne Alpentäler erstrecken sich bis in die Umgebung der Stadt: DAS PESIOTAL, wo man in 900 m Höhe die alte im Jahre 1173 gegrünete Kartäuse antrifft, reicht bis zum Massiv des Marguareis (m 265 I) und ist mit seinem schönen Naturschutzgebiet, charakterisiert durch eine üppige und vielfältige Vegetation, Ziel zahlreicher Bergsteiger und Ausflügler. DAS VERMENAGNATAL führt zum Tendapass, einem der alten Handelswege nach Frankreich und zum Mittelmeer. Bekannt ist vor allem der Ort Limone Piemonte, Ausgangspunkt für schöne Wanderungen im Gebiet der Seen und Wälder von Palanfrè und im Winter mit seinen mehr als 100 km Pisten Ziel der Wintersportler: im nahe gelegenen Dorf Vernante können die Pinocchio gewidmeten Murales entdeckt werden. DAS GESSOTAL geht bis zu den höchsten Gipfeln der Seealpen, die alle zu dem gleichnamigen, mit vielen gezeichneten Wanderwegen und Hütten bestens ausgestatteten Naturschutzgebiet gehören. In diesem Tal befindet sich in 1400 m Höhe der bereits zu Romerzeiten bekannte und auch von der Familie Savoyen geschützte Thermalort Valdieri, wo die 32 Quellen schwefelhaltigen Wassers und die dort entstehenden Algen zur Behandlung von Haut- und Rheumakrankheiten angewandt werden. DAS STURATAL ist das längste der Cuneeser Täler: es beginnt in Borgo San Dalmazzo, wo seit 1569 all jährlich im Dezember die der Weinbergschnecke gewidmete "kalte Messe" stattfindet, und erstreckt sich bis zum Maddalenapass, ein weiterer geschichtstrachtiger Weg, über den zu verschiedenen Gelegenheiten feindliche Heere einfielen. In diesem Tal gibt es ausgezeichnete Einrichtungen für Langlauf, Alpinskiwanderungen und Radsport; interessant sind aber auch die von Carlo Alberto nach dem Abzug von Napoleon gewollten Befestigungsanlagen von Vinadio, die zweite wichtige hoch in den Bergen gelegene Thermalanlage, Bagni di Vinadio, und die Kirche von S. Anna in 2010 m Höhe und somit die hochstgelegenste Wallfahrtskirche Europas. DAS GRANATAL ist vor allem wegen seiner kulinarischen Spezialitäten bekannt, allen voran der Castelmagno-DOC-Käse, dessen Name sich auf die in 1761 m Höhe befindliche Wallfahrtskirche bezieht. Im Centre Prouvencal Coumboscuro wird hier aber auch die provenzalische Kultur gepflegt, die sich an der Grenze zwischen den italienischen Bergen und der franzosischen Provence mit okzitanischen Festen, Sprache und Tradition seit Jahrhunderten erhalten hat. DAS RAUHE und ENGE MAIRATAL hat vielleicht am besten seine Ursprunglichkeit bewahrt, und der Besucher trifft auf zahlreiche schone Kirchen und kunstlerisch wertvolle Dorfer. Vom Talbeginn in Dronero gelangt man bis ins hoch gelegene Elva, in Villar S. Costanzo kann man die antike Abtei, aber auch die durch Erosion entstandenen charakteristischen, pilzformigen "Ciciu" entdecken, und bei Wanderungen und Alpinski in diesem Tal mit seinen zum Teil 3000 m ubersteigenden Bergen, kommen auch die Sportler auf ihre Kosten.