Lipari

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Die endogenen Erscheinungen, die man feststellt, sind Fumarolen, Schwefelfelder und Thermalquellen. Die wichtigsten Fumarolen sind die von Bagnosecco; Thermalquellen sind bei Bagnicello, bei Fontanelle und Pietre di Fuardo festgestellt worden, doch die bedeutendsten sind die von San Calogero und die, die unter Castellaro wie auch in der Gegend des Hafens (Pignataro) entspringen. Das Wasser von San Calogero ist seit undenklicher Zeit für therapeutische Zwecke verwendet worden, stets mit hervorragender Wirkung. Neben der Quelle befindet sich auch eine Schwitzhöhle, der "Ofen"genannt, römischer Bauart, heute in einer 1867 gebauten Anstalt für Wasser- und Moorbäder eingeschlossen.
Während der jüngsten Umbauarbeiten ist ein Kuppelgebäude, ans Licht gekommen. Es handelt sich um ein Bürgerarchitekturmonument aus der mykenischer Kultur (Tholos), im Westen bisher ganz unbekannt. Das Vorkommen auf der Insel Lipari eines Baues zur mykenischer Architektur des 15. Jahrhunderts v. Chr. gehörend, ist eine aussergewöhnliche Tatsache, von grosser historischer Bedeutung. Diese Entdeckung der mykenischen "Tholos" bestätigt, dass durch die ganze Bronzezeit, d.h. durch das ganze 2. Jahrtausend v. Chr., zwischen Griechenland und den Äolischen Inseln enge Kultur- und Handelsbeziehungen vorhanden waren. Das Wasser wurde erstmalig durch Arrosto, 1872, analysiert später durch Gabella (1907) und schliesslich durch Irrera und Labruto (1933). Letztere zählten das Wasser zu den Hyperthermalen, schwefel- natrium- bikarbonat- und salz-haltigen, mit einer Temperatur, die um 60° C schwankt. Lipari ist im Winter wegen des milden Klimas und der Heiterkeit des Himmels ein idealer Kurort und im Sommer als Badeort und für Wassersport bevorzugt. Diese Insel ist Mittelpunkt unvergesslicher Ausflüge wegen des Reizes ihrer Landschaften. Interessant ist der Ausflug nach Quattrocchi, wo man inmitten einer vielseitigen Farbenpracht steht, traumhafte Visionen von malerischen Buchten, hohen Küsten, schlanken sich im Meere wiederspiegelnden Felsen hat. Im Hintergrund, erhebt sich verschwommen aus der Meeresfläche der rauchende Vulkan als Abschluss der bezaubernden Vorstellung. Zu empfehlen ist auch der Aufstieg auf den Monte Pelato, von wo aus man das sogenannte weisse Feld sehen kann (ein weitausgedehnter sonderbarer Schlund, weiss wie Schnee), und die Obsidian-Ausbrüche von Sparanello und Rocche Rosse. Ebenfalls interessant ist der Aufstieg zur Fraktion der Ortschaft Quattropani und zu den Felsabhängen von Mazzacaruso.