Lipari

Hotels Lipari
- Restaurants - Typische Produkte - Service-Leistungen -
Touristisch hoch interessant ist es, mit dem Boot rund um die Insel zu fahren. Es ist eine Folge von malerischen Episoden: tiefe Grotten, ein lieblicher Strand, hohe Küsten, ausgedehnte Buchten, kleine Meerbusen und wilde Felsen. Der wichtigste Ort ist Lipari. Die bewohnte Gegend dehnt sich zum Teil den beiden malerischen Buchten von Marina Lunga und Marina Corta entlang aus. Die Akropolis, das Kastell genannt, ist noch heute der Kern des historischen Zentrums, in dem die Zeugnisse der Vergangenheit beibehalten werden; wie die archäologischen Entdeckungen beweisen, erstellten die Bevölkerungen des Neolithikums, der ersten Metallzeit (Kultur von Piano Quartara), der Bronzezeit und der hellenistischen Zeit ihren Sitz innerhalb der Mauern.
Von der alten Stadt bleiben, ausser den vorgeschichtlichen Abstufungen, die hellenistischen Ruinen, die Kirchen, der alte Palast der Bischöfe, der an die Kathedrale angrenzt; die Kathedrale, 1084 von Roger dem Normannen gebaut, aber in der Barockzeit gänzlich wiederhergestellt, behält die Spitzbogenkreuzgewälbe, wertvolle Ausschmückungen und Stuck aus dem 18. Jh. sowie Gemälde von grossen künstlerischen Interesse. Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis mit ihrer glatten Fassade mit dunkeln Lisenen, die der "Addolorata", mittelalterlichen Ursprungs, aber mit zylindrischer Kuppel und Barockfassade, und die der "S. Maria delle Grazie" mit Fassade aus dem 18. Jh. haben wertvolle Gestaltungen. Gut erhalten sind die im 16. Jh. von den Spaniern errichteten Mauern, die stattlichen Festungswerke aus dem 16. Jh., im Süden und vorherige Festungswerke aus dem 13. Jh. eingliedern, mit senkrecht abfallenden Verteidigungstürmen. Zu Beginn unseres Jahrhunderts hat ein in die Mauern gebohrter Riss die spanischen Festungswerke durchbrochen (und er hat so auch einen Teil der yorgeschichtlichen und klassischen Überreste zerstört), um einen unmittelbaren Übergang von der Via Garibaldi nach der Kathedrale zu schaffen. Die griechische Nekropolis dehnt sich in der Ebene von Diana aus, zwischen den weiten Tälern von Ponte und, im Norden, Santa Lucia.