Panarea

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Die Insel Panarea war schon zur jüngeren Steinzeit bewohnt. Bedeutende Zeugnisse der Dianastil-Periode sind auf dem Timpone del Corvo sowie della Calcara (Grundschicht) vorhanden. Bei der Ortscaft Piano Quartara sind Spuren einer auf die erste Bronzezeit zurückgehenden Siedlung aufgefunden worden. Die Punta di Peppe Maria und die Calcara (2. Schicht) zeigen beträchtliche Spuren der Kultur von Capo Graziano (vom 18. ad. 17 Jahrhunderts bis 1400 v. Cr.). Auf dem Vorgebirge von Punta Milazzese, im südöstlichen Teil der Insel, liegt ein Hüttendorf aus der mittleren Bronzezeit (1400-1270 v. Cr.). Erheblich ist auch die archäologische Bedeutung von Basiluzzo. Auf der ganzen Insel sieht man Überreste römischer Bauten in "opus reticulatum" mit Spuren von Mosaikfussböden und buntem Putz, an den Wänden. Zu diesen Bauten gehört meistens ein halb im Boden eingelassener grosser Raum, in der Nähe des aufsteigenden Zuganges. Nicht weit von der Anlegestelle sieht man, bei guter Sicht, eine grossartige Ruine auf dem Meeresgrunde, wahrscheinlich ein Hafenbecken aus der römischen Zeit, das heute infolge erdbebenähnlicher Erscheinungen versunken ist. Auch die nahen Felsen von Lisca Bianca, Lisca Nera und Dattilo mit ihren typischen piramidenförmigen, mächtigen Zinnen verdienen angesehen zu werden. Ganz im Norden von Panarea, in einer Mulde namens Calcara, wohl Sitz einer vulkanischen Tätigkeit in vorgeschichtlicher Zeit, findet man heute noch sogenannte Fumarolen oder Rauchfahnen.