Salina

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Die Insel besteht aus sechs Vulkanen. Die ältesten sind in Pizzo di Corvo, Monte Rivi und bei Capo Faro zu lokalisieren, sind aber wenig erkennbar in ihrer morphologischen Struktur, wohingegen die Stratovulkane von Fossil delle Felci und Monte dei Porri eine fast vollkommene Gestalt behalten.
Der jüngste Ausbruch fand im westlichen Teil der Insel vor ca. 13.000 Jahren statt, und brachte den halbkreisförmigen Krater von Pollara hervor; diese Aktivität ist vorwiegend explosiver Natur und hat groáe Ablagerungen an Bimsstein hervorgebracht.
An verschiedenen Stellen der Insel findet man Spuren von endogener Tätiggebilde zu sehen, das heute zum Teil abgebaut ist, bestehend aus silizium-und basalthaltiger Lava. Auf dem Fossa delle Felci, dem höchsten Gipfel der Äolischen Inseln, mit der typisch konischen Form, breitet sich eine jüngere Kratermulde aus, die nur aus Siliziumfelsen besteht. Die Reste dieser beiden Kratere sind im Osten der Insel; im westlichen Teil dagegen finden wir 3 Vulkangebilde, der Pizzo del Corvo, bestehend aus Siliziumlava, der Monte dei Porri mit Silizium und Basalt und schliesslich der Krater von Pollara, in dem der typisch weisse Bimsstein aus Silizium, Glimmer und Hornblende zu sehen ist.
Von der Vulkantätigkeit, die seit undenklicher Zeit erloschen ist, bleiben nur einige nachvulkanische Erscheinungen bestehen, nämlich die "Sconcassi" und eine Thermalquelle in der Gegend von Pertuso. Die "Sconcassi" finden wir in der Nähe von Rinella und sie bestehen aus einer reichlichen Unterwasserausströmung von Gas (Schwefelwasserstoff) und Dampf und wenn die Schwade heftig wird, so bringt sie den Meeresgrund durcheinander. Die hohen Abänge der Insel sind mit Steineichen, Pappeln, Kastanien und mit dem typisch Mittelmeergewächs bedeckt, bestehend vor allem aus Ginster, Myrte und Meerkirsche. Die mittleren und unteren Hänge bilden oft Terrassen, die mit Kaperngebüsche und Kaktusfeigen und anderen Kulturen bedeckt sind, wie Obst, Öl und Wein. Unter den Erzeugnissen der Insel verdient der Rotwein erwähnt zu werden, infolge seines Aromas und des hohen Alkoholgehaltes und vor allem der berühmte weisse Malvasia-Wein, von dem Salina der grösste Erzeuger ist der berühmte Weißwein (Malvasia), dessen Haupterzeuger Salina ist, in Anbetracht der Tatsache, daß der Anbau auf den anderen Inseln brachliegt. Der Malvasia Wein hat eine goldgelbe Färbung, ein kräftiges Aroma und einen leicht süssen Geschmack. Bedeutend ist die Kapernproduktion, die zum grössten Teil ausgeführt wird. Einige bebaubare Flächen liegen leider wegen Mangels an Arbeitskräften verlassen da, da es eine starke Auswanderung nach Übersee gibt (eine Erscheinung, die auf allen anderen Inseln zu finden ist), vor allem nach dem neusten Kontinent.
Eine Rundfahrt um die Insel bietet unvergessliche Ausblicke wegen der hohen, mächtigen Wände, der aus dem Meer auftauchenden Terrassen, der lustigen kleinen Strände und der bewohnten Gegenden mit ihren kleinen, weissen Häuschen am Meer entlang hingelegt oder auf halber Höhe.