Salina

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Die typische Bauweise der Häuser dieser Insel hat sich noch nicht verändert. Die Häuser sind vorwiegend zu ebener Erde gebaut und haben eine Terrasse als Dach, mit einer auf Säulen getragenen Pergola. Nur im eigentlichen Wohnzentrum findet man Häuser, die einen 1. Stock haben. Im Sommer bildet Salina infolge ihrer zentralen Lage ein günstiger Ausgangspunkt zu den anderen Inseln. Im Grossen und Ganzen ist die Insel sehr malerisch und man kann ihre Schönheiten leicht sehen, weil es ein gutes Strassennetz gibt, das die verschiedenen Ortschaften miteinander verbindet.
Von besonderem Interesse sind die Küstenstrassen, die die grösste Ortschaft der Insel, Santa Marina Salina, mit Lingua (im Süden) und Malfa (im Nordwesten) verbinden. Nicht weniger interessant in panoramischer Hinsicht ist die Fahrstrasse durch den Vallonazzo, das bezaubernde Valdichiesa(Höhepunkt auf 285 m über dem Meer), reich an Weinbergen und das Giovital.
Diese Fahrstrasse verbindet den Landeplatz von Rinella mit Leni und weiter mit Malfa. Auf dieser Strasse steht, an überragender Stelle, die Wallfahrtskirche der Madonna del Terzito, die auf das Jahr 1630 zurückgeht und seit jener Zeit Ziel vieler Pilgerzüge ist. Das Meer um die Insel ist fischreich. Reichlich ist der Fang der Cicirelle, der Anchowis, Sardinen und anderer Fischarten. Auch der Fang des Schwertfisches zeigt gute Ergebnisse und schliesslich ist auch der Unterwasser-Fischfang wegen der Mannigfaltigkeit des Meeresbodens stark vertreten. Der beträchtliche Naturbestand der Berge Fossa delle Felci und Monte dei Porri ist durch das Naturschutzreservat geschützt, welches eingerichtet wurde, um die harmonische Entwicklung von Fauna und Flora zu fördern. Auch Salina hat in der Bronzezeit eine erhebliche Bedeutung gehabt. Aus jener Zeit sind an der östlichen Küste 2 Wohngebiete festgestellt worden. Das erste auf der Serra dei Cianfi, aufgeblüht in der Ärades Capo Graziano (zwischen dem 18. und dem 15. Jahrh. v.Chr.) und in der darauffolgenden Milazzo Periode(nach 1400 v.Chr.).
Das 2. Wohngebiet in unbequemer Lage, die jedoch besser zu verteidigen ist, befindet sich in Portella, auf der Strasse von Santa Marina nach Malfa, und dieses blühte ganz in der Milazzo-Periode auf, wurde dann gewaltig um 1270 v.Chr. zerstört (das Ausgrabungsmaterial ist im Museum in Lipari). Spuren eines Wohngebietes des 4.-5. Jahrh. v.Chr. sind in Serro dell'Acqua.