Äolischen Inseln

Vegetation und Fauna

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Vegetation und Fauna

Bezeichnend ist die Mittelmeer- Vegetation (zum Teil durch die Menschen entstellt oder vernichtet), welche in der Hauptsache aus Oleander, Myrte, wilde Rosen, wilde Gräser, Heidekraut, Ginster und stachelblätterige Eichen besteht. Ferner sei an die duftenden Sträucher des Rosmarins, des Thymians, der Vanille und des Mastixbaumes erinnert. Zwei holzstämmige Bäume sind auf fast allen Äolischen Inseln vertreten: Die Traube und der Ölbaum.
Die Pfanzenlandschaft ist von Olivengärten und Weinbergen, die meistens verlassen sind, von Buschwäldern und Pioniervegetation gekennzeichnet. Die Buschwälder kommen vorwiegend in den höchsten Gebieten vor. Unter den verschiedenen Endemismen der Äolischen Inseln, die die Vegetation kennzeichnen, finden sich: Cytisus aeolicus, im lokalen Dialekt Sgubbiu genannt, von dem nur wenige Exemplare erhalten sind, Centaurea Cineraria aeolica und Kochia saxicola, die auf Strombolicchio gefunden wurde.
Auf den Inseln Vulcano und Salina gibt es Bäume, die der Äolischen Pflanzenwelt fremd sind und die neuerdings durch Neubewaldungen eingeführt worden sind, die die Äolische Pflanzenlandschaft mannigfach machen.
Unter den Obstbäumen verdienen der Feigenbaum, der Mandelbaum, der Zwetschgenbaum, der Johannisbrotbaum und die Kaktusfeige hervorgehoben zu werden. Charakteristische Gewächse sind die Kapern und das Spartgras.
Die Zitruskulturen sind wegen Wassermangel recht eingeschränkt. Ebenfalls unbedeutend ist der Getreideanbau, dessen Produktion nicht einmal den örtlichen Bedarf deckt. Unter den ausgeführten Erzeugnissen verdienen die Kapern und die Malvasia-Trauben erwähnt zu werden.
Die Tierwelt ist bunt und zahlreich und umfaát Vögel und Eidechsen unter den Wirbeltieren, Käfer (Tenebrionen) und Weichtiere (Gastropoden) unter den wirbellosen Tieren.
Im Frühling und Herbst überfliegen die Inseln Zugvögel wie Pelikane, Rot- und Graureiher, Kraniche, Wildgänse, Enten, Kormorane, Flamingos, Wachteln.
Die interessantesten stehenden Arten sind der Gelb- und der Schwarzschnabelsturmtaucher, der örtlich "araghiune" genannt wird. Unter den Raubvögeln kommen der mittelmeerische Falke, der Lerchenfalke, der Königinfalke und der Kuckuck-Falke oft vor.
Von einer gewissen Bedeutung ist die Schaf Ziegen- und Rindviehzucht (in der Ebene auf der Insel Vulcano). Wilde Kaninchen sind auf fast allen Inseln zu finden. Der Fischfang wird fast überall ausgeübt, daher sind Anschovis, Sardinen, Makrelen, Weichtiere und Krebstiere zahlreich vertreten. Typisch ist der Fang des Palamido, des Tunfisches und des Schwertfisches, der gegen Frühjahrsende auf Lipari und Stromboli stattfindet, wohin sich auch Fischer aus Sizilien einfinden.
Wohnen können Sie in Äolischen Inseln, in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.