Äolischen Inseln

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Sehr besucht waren auch die ausgezeichneten Thermalwässer auf Vulcano und Lipari, die auch im kaiserlichen Rom berühmt waren. Cicero erwähnt Lipari unter den "Civitates decumanae" und berichtet über die Schikane, die ihm Verres bereitete.
Die Äolischen Inseln hatten eine grosse strategische Wichtigkeit während des Bürgerkrieges zwischen Oktavianus, dem Herrn Italiens, und Sextus Pompeius, dem Herrn Siziliens. Lipari, von Sextus Pompeius befestigt, wurde 36 v.Chr. von Agrippa, Admiral des Oktavianus, erobert. Agrippa benutzte die Insel Vulcano als Flottenstützpunkt für die Vorbereitungen der Seeschlacht von Milazzo und für die folgende Landung in Sizilien.
Lipari erlitt bei dieser Gelegenheit neue Verwüstungen und Unglücke. Wahrscheinlich genoss es später die Rechtsstellung von "Municipium". Plinius bezeichnete es als "oppidum civium romanorum".
Wir haben keine Kenntnisse über Lipari während der ganzen römischen kaiserlichen Zeit (1. - 4. Jh. n.Chr.). Wir wissen nur, dass der Kaiser Caracalla dorthin seine Ehefrau Plautilla und seinen Schwager Plautius, die dorthin auch starben, verbannte, nachdem er seinen Schwiegervater Plautianus töten liess. Während christlicher Zeit (vielleicht seit dem 4. Jh.) war Lipari Bischofssitz und mindestens seit dem 6. Jh. wurden die Reliquien des Apostels Bartholomäus in seiner Kathedrale verehrt. Diese Reliquien wären nach den von byzantinischen Schriftstellern überlieferten Traditionen in Lipari aus Armenien wunderbar angekommen.
Während der Jahrhunderte des hohen Mittelalters war Lipari deshalb das Ziel von Wallfahrten aus nahen und fernen Ländern.
Über die Äolischen Inseln, insbesondere über Lipari und Vulcano, entstehen viele bunte Traditionen im hohen Mittelalter. Wir haben die über die wunderbare Ankunft der Reliquien des Heiligen Bartholom„us, die von anderen Wundern begleitet ist, schon erwähnt.
Der Krater von Vulcano wurde damals als der Höllenmund, in dem die Seelen der Verdammten brannten, betrachtet. Der Heilige Gregorius der Grosse erzählte eine Legende über einen Einsiedler, der am selben Tag des Todes Theoderichs die Seele des gothischen Königs gesehen h„tte, als sie vom Papst Johannes und vom Patrizier Symmacus, die er töten liess, in den Krater geworfen wurde. Andere Legenden entstehen über den heiligen Bischof Agathon und den heili- gen Einsiedler Calogerus, der die Insel von den Teufeln befreite und die Heilwässer, die seinen Namen haben, hervorquellen liess.
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