Nebrodi Park
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Die Monti Nebrodi, zusammen mit den Madonie westlich und den Peloritani im Osten, gelten als sizilianischer Appenin. Sie laufen im Norden direkt auf die tirrenische Küste zu während die südliche Grenze der Etna, im speziellen der Fluss Alcantara und der hohe Lauf des Simeto bilden. Die hauptsächlichen Elemente, welche stark die natürliche Landschaft prägen sind die Assymetrie der verschiedenen Gebirgshänge, die verschiedenen Modellierungen der Erhebungen, die sehr reiche Vegatation und die Feuchtigkeit.
Die Araber hatten das Gebiet der Nebrodi als, "die Insel auf der Insel" definiert. Dem Besucher, welcher zum ersten mal dieses Gebiet exploriert fallen besonders die reichen Wälder, die hochgelegenen weiten, grünen Weiden, die stillen Seen und die Wildbäche auf. All dies kontrastiert mit dem verbreiteten Bild eines trockenen und sonnenverbrannten Siziliens. Einst Reich der Rehe (sowie auch der Steinböcke und der Gemsem), die Nebrodi (aus dem griechischen nebros, Reh) bilden noch heute den reichsten Teil Siziliens an Tiervorkommen trotz der fortschreitenden ambientalen Verarmung. Die letzten Wölfe wurden Ende der 20-er Jahre erlegt und die Geier welche über den Rocche del Castro flogen wurden durch vergiftete Happen, welche den Wölfen zugedacht waren, anfangs der 60-er Jahre ausgerottet.
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