Lampedusa

Archäologie

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Die Rundungen der Steine haben einen ungleichen Durchmesser von 6 bis 15 m und befinden sind hauptsächlich ausserhalb des Landwirtschaftlichen Gebietes, d.h. meistens an Steilhängen oder auf Hügeln. Die Funktion der Monumente ist ungewiss, da im Innern dieser, keinerlei Keramikscherben, Spuren von Feuerstellen oder Gebeine gefunden wurden. Man kann annehmen, dass diese Gebäude als evtl. Lager, Heustadel oder aber als zeitweiliger Zufluchtsort benutzt wurden.
Leider ist diese Annahme recht ungewiss, da keine Durchgänge bzw. Eingänge festgestellt werden konnten. Es könnte sich dabei eventuell auch um kleine, eingezäunte Gärten oder aber um eine astronomische Anreihung - gemäss gewisser Kultuskonzeptionen, handeln. Besonders interessant sind die Sammel- und Kläranlagen v. Flüssigkeiten; einer wertvollen damaligen Handarbeit, bestehend aus 2 übereinanderliegenden Becken, die sich in der Nähe von Poggio Monaco befindet. Eine zweite – aus vorgeschichtlichen Zeiten -, besteht auf einem Relief im Tal Valle Imbriacola die aus zwei tief im kalkhaltigen Felsgestein geborten wannenförmigen Gruben besteht und mit einem kleinen Kanal verbunden sind.
Unter den von der Landwirtschaft oder von der Viehzucht wichtigsten Utensilien ist ein architektonisch, besonders interessanter Bau zu erwähnen, nämlich der Dammuso; vollständig aus Kalksteinen erbaut - je nachdem - viereckig oder rechteckig, höchstens 3 m hoch, bogenförmig bedeckt zur Wasserzufuhr, ähnelt dieser sehr den antiken sizilianischen und afrikanischen Konstruktionen. Ein solcher dammuso, der sich noch in eingermassen gutem Zustand befindet ist Casa Teresa. Er hat sechs in Richtung Süden gerichtete Ambienten, eine Zisterne die die Aufgabe hat, mittels eines Kanals, das Regenwasser von der Bedachung, aufzufassen.
Hier empfängt Sie zusammen mit der Gastlichkeit und der zuvorkommenden Höflichkeit eine große Auswahl an Strukturen für die Unterbringung.