Acireale

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Thermen - Bereits in der Antike wurde das Schwefelwasser in den antiken Thermen Xifonie genutzt. Vom griechischen Ursprung sind im alten Thermalkomplex von Santa Venera al Pozzo deutliche Spuren vorhanden. Die Thermen wurden später von den Römern wieder verwendet und aufgewertet. Von ihnen findet man Hinweise im "De Ätna" von Conelius Severus und im "Der Garten Äskulaps" von Philippos von Thessalonike. Die neuen Thermalbäder des Viertels S.Caterina liegen innerhalb eines ausgedehnten Areals von immergrünen Zitrushainen zwischen dem Ätna und dem Ionischen Meer. Das Thermalwasser von Acireale findet bei Rheuma, Gelenk und Hals-Nasen-Ohrenleiden sowie bei Krankheiten der Atmungswege durch Schlanmkuren, Bäder und Inhalationen Anwendung. Die Thermen von Acireale sind das ganze Jahr über geöffnet.

Teatro dei Pupi - Das erste Theater der "Pupi" (Marionetten), von dem man in Acireale Kenntnis hat, geht auf das Jahr 1870 zurück, als Giovanni Grasso, Sohn von Angelo, ein berühmter Marionettenspieler aus Catania, nach Acireale kam, um dort bekannt zu werden. Doch der Mensch, der in der Tradition der Pupi von Acireale eine weit tiefere Spur hinterlassen hat, indem er Änderungen der Führungstechniken und auf der Bühne einführte, war Don Mariano Pennisi (1867 - 1934), genannt "Nasca". Er gründete zuerst in Via Tono und dann in Via Alessi, wo es sich duch heute noch befindet, ein sesshaftes Theater. Dieser große Marionettenspieler gab seine Leidenschaft für die Pupi an seinen Adoptivsohn, Emanuele Macrì weiter. Aktiv auf der Bühne, genial in der Improvisation, gelang es Macrì, jede Vorstellung in ein Bühnenereignis zu verwandeln, das che größte Bewunderung verdiente.