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Die in der Provinz Trapani gelegene alte phönizische Marsala - deren Name jedoch arabisch ist: "marsa", d.h. Hafen, von Alì (oder Allah) - und spätere römische Basis (unter dem Namen Lilibeo) hat heute eine Lage von grundlegender strategischer Bedeutung inne, im äußersten Westen Siziliens. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch Bombenangriffe halb zerstört. Das 1961 mit der Rettungs-Goldmedaille ausgezeichnete Marsala ist heute ein sehr bedeutendes Landwirtschafts-, Handel- und Industriezentrum. Dank der Weinindustrie, die wertvolle Weine wie den klassischen "Marsala" herstellt, der Landwirtschaft (auch in Gewächshäusern), der Zusammenarbeit in den verschiedenen Produktionssektoren und der historischen Landung der Tausend von Garibaldi (11. Mai 1860) zählt es zu den wohlhabendsten und emsigsten Städten Siziliens.
Das Zentrum hat eine charakteristische vierseitige Anlage mit regelmäßigen Blöcken. Gleichförmiger sind die modernen Viertel. Zu besichtigen sind: der dem Hl. Thomas von Canterbury gewidmete Dom, der im 17. Jh. auf einer vorher bestehenden normannischen Kirche errichtet wurde; das Museo degli Arazzi, in dessen Inneren acht wertvolle Wandteppiche aus dem 16. Jh. aufbewahrt werden; die Insula Romana, die aus den Resten der im Jahre 1939 ans Licht gebrachten römischen Stadt besteht. An der 35 km langen Küste und insbesondere im Stagnone ("großer Weiher") fischt man hochwertige und seltene Fischarten, die man in den Restaurants und den Trattorien des gesamten Gebietes kosten kann. Darunter: Langusten, Goldbrassen, Seebarsche, Brassen, Seebarben, Sepien. Von Marsala aus erreicht man leicht Tourismusgebiete wie Segesta, Erice, Selinunte, die Ägadischen Inseln und Pantelleria.