Impruneta

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Der Cotto - Die antike Kunst, die tonhaltige Erde durch Nutzen des Wassers und dqs Feuers zu behandeln, um aus ihr Manufakturware herzustellen, ist in den imprunetischen Schriften bereits im Mittelalter dokumentiert. So wird das erste Mal von der Terrakottaherstellung 1098 gesprochen. Die Wissenschaftler haben verschiedene Thesen über die Gründe der Ansiedlung dieser Kunst auf den Hügeln zwischen den Flüssen Greve und Ema erstellt. Auf jeden Fall kann man von zwei wichtigen Faktoren sprechen: die extrem günstige Beschaffenheit des Bodens (ein ausgezeichneter Ton, der das Produkt dermaßen wasserabweisend werden läßt, daß nicht einmal bei sehr niedrigen Temperaturen Risse auftreten und ein Waldbestand, der das nötige Brennmaterial liefert) und auf der anderen Seite die Nähe zu einem Zentrum mit Dimensionen wie Florenz. Hier wurde auch die Terrakotta über Jahrhunderte sowohl als Baumaterial (vorallem für die Dächer der Häuser), wie auch als Verzierungskomponente und in den Kunsthandwerken verarbeitet. In Impruneta gab es demnach Teller-, Gläser-, Backstein- und Krügemacher die, wie Davidsohn erinnert, "eine der vielen Künste ohne politische Rechte" ausübten. 1308 vereinten sich Öl- und Weinkrügemacher Imprunetas in einer Korporation, die das Ziel verfolgte, die Produktion zu regolarisieren und die Qualität zu garantieren. Die Brennereien befanden sich an den Flußläufen, wo der Rohstoff leicht aufzufinden war. Normalerweise waren es kleine Familienbetriebe, die vor allem in der guten Jahreszeit tätig waren, wenn die trockene Wetterlage optimale Arbeitsvoraussetzungen schuf. Im Laufe der Jahre wurden die Brennereien immer mehr von Architekten und Künstlern in großartige Bau- und Dekorationsvorhaben der dominanten Stadt miteinbezogen. Aus Impruneta stammen die Backsteine und Flachziegel für den Bau der Kuppel der, S. Maria del Fiore, die maßgerecht und unglaublich kunstfertig unter direkter Kontrolle des Brunelleschi angefertigt wurden. Aber auch andere herausragende Werke von Florenz sind durch Mitarbeit der Handwerker Imprunetas entstanden (die Kuppeln des lorenzianischen Komplexes, Palazzo Grifoni in Piazza SS. Annunziata,die Brüstung des Palazzo Corsini u.a.). Die Terrakottakunst in Impruneta hat sich laufend weiter entwickelt und neue technische, physikalischchemische Kenntnisse angeeignet. Neben Statuen, Giebeln, Mauem und Kuppeln entstanden so vor allem Krüge, Vasen, Schüsseln - einfache Gebrauchsgegenstände, aber mit nie zufälliger Linienführung, immer dank Erfindungsgabe und technischem Wissen entstanden. Um das XVII. Jh stabilisiert sich das Panorama der Brennereien, sowohl in Hinsicht auf die Anzahl, als auch die Qualität der Produktion. Auf diese Zeit führen die ersten Nachrichten über "Familienbetriebe" zurück, die dann über Jahrhunderte, manchmal sogar bis heute, weiter produzierten.

Auch im Tourismussektor ist Impruneta in der Lage, alle Ihre Bedürfnisse zufrieden zu stellen. Dabei bewahrt der Ort stets seine Traditionen und seine natürliche Gastfreundschaft.