Portoferraio

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Während der kurzen Regierungszeit von Napoleon 1814 bis 1815 rückte das kleine Reich in den Mittelpunkt der internationalen Ereignisse. Napoleon wählte sich seine Stadtresidenz im oberen Stadtviertel, nahe der Festung Stella von wo man die Stadt, den Hafen und das Meer überblicken kann. Die Residenz, auch Villa Mulini genannt ist ein bescheidenes Gebäude im toskanischen Baustil, an dem der Kaiser einige wenige Veränderungen vornehmen liess: ein Festsaal wurde über den zentralen Bau errichtet und in einem angrenzenden Gebäude ein Theater gegründet. In der Villa Mulini sind Kunstgegenstände, Einrichtungen und Dokumente aus der napoleonischen Zeit zu sehen wie die alte Fahne des elbanischen Reichs und die persönliche Bücherei die der Kaiser der Germeinde hinterlassen hat. An die kleine Kirche Reverenda Misericordia, wo am 5. Mai jeden Jahres eine Seelenmesse an Napoleons Todestag gefeiert wird, grenzt das kleine Museum mit Erinnerungsstücken aus der Sammlung der Fürsten Anatolio Demidoff, darunter auch der Abdruck der Totenmaske des Kaisers. Napoleon verdankt man auch die Gründung des Theaters in der entweihten Kirche Maria del Carmine, zuerst "dei Fortunati" und später "dei Vigilanti" genannt. Die Sommerresidenz Villa San Martino hingegen liegt fünf Kilometer von Portoferraio entfernt. Von bescheidenem Ausmass ist sie später mitte 19. Jh. vom Fürst Demidoff mit einer grossartigen Galerie bereichert worden. Entlang Portoferraios Küste, die ständig wechselt von hoher Steilküste zu weissen Kiesstranden oder hellen Sandstränden sind die wichtigsten Badezentren Le Ghiaie, Capo Bianco, Enfola, Biodola und Scaglieri zu erwähnen.