Die Insel Giglio

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Die Geschichte

Die Insel Giglio (aus dem griechischen: Aegilion = Ziege) war bereits in der Stein-und vor allen Dingen in der Bronzezeit bewohnt (10.Jahrh. v.C.), später frequentierten die Etrusker die Insel, wie einige Fundstuecke bezeugen - u.a. ein aussergewöhnliches Schiffswrack, dessen Hebung 3 verschiedene Grabungsunternehmugen der Universität Oxford beanspruchten. Im 3. Jahrh. n.C. siedelte sich hier eine Römerkolonie an und während dieser Zeit erlebte die Insel, dank der Förderung und der Ausfuhr des hier vorhandenen überaus geschätzten weissen Granits eine wirtschaftliche Blütezeit. In lahre 805 gingen die Inseln Giglio und Giannutri dank einer Schenkung Karl's des Grossen an die Abtei "Tre Fontane" in Rom, im Jahre 1269 an die Familie der Aldobrandeschi und später an die mächtige Pisaner Republik über. Letzterer verdankt die Insel die städtebauliche Struktur des Hauptortes Giglio Castello. Zu Beginn des 15. Jahrh. ging die Insel in den Besitz der Medici von Florenz über und zu diesem Zeitpunkt erlebte die Insel unter dem Gesichtspunkt der sozialen Entwicklung eine neue Blüte. Zu jener Zeit wurde der gesamte Raum des Thyrrenischen Meeres von Piraten heimgesucht und auch die Insel Giglio, wichtiger Seeverkehrs-Knotenpunkt, wurde Opfer dieser Raubzüge, deren schwerwiegendster unter der Führung des algerischen Piraten Barbarossa stattfand und die Flucht der gesamten Inselbewohner zur Folge hatte. Die Medici förderten die Ansiedlung von Einwohnern vom Festland und zum Schutze der neuen Ansiedler wurde Giglio Castello mit Befestigungsanlagen versehen. Im Anschluss vom letzten und von der Bevölkerung mutig niedergeschlagenen Raubzug der Türken im Jahre 1799 begann eine Zeit größerer Sicherheit, die den wirtschaftlichen Aufschwung und den Bevölkerungszuwachs begünstigten.

Wohnen können Sie in die Insel Giglio, in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.