Capalbio
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Kunst & Archäologie
Die städtebauliche Struktur Capalbios ist fast intakt geblieben; ihre Anlage stammt wahrscheinlich aus der Zeit der
Aldobrandeschiherrschaft (XI.-XII.Jh.). Das Dorf ist von einer Stadtmauer mit Rundgang, dern sogenannten "Camminamento di
Ronda", umgeben. In das historische Zentrum gelangt man durch zwei Tore, eines davon ist das Sienesische Tor mit
Originalanten und Originalschloß aus dem 15.Jh. Über dern Eingang erinnert eine Inschrift an die Übergabe der Gemeinde an
die Republik Siena (1416); darüber befindet sich ein doppeltes Wappen, das einen Löwen darstellt, der einen kahlen Kopf in
den Klauen hält. Tatsählich bedeutet "caput album" weisses Haupt, wovon der Name Capalbio abgeleitet wird. Das andere Tor
wird "Porticina", kleines Tor, genannt. Von grosser Bedeutung ist die Kirche S. Nicola, an deren Seite sich ein Glockenturm
aus dem XII.Jh., mit zwei Reihen zweibogiger Fenster, erhebt. Die Fassade der S.Nicolakirche ist von elementarer Struktur,
ihr Grundriss ist rechteckig mit einem Hauptschiff und acht Nebenkapellen. Die Wände über dern Weihwasserbecken zeigen ein
interessantes, wenn auch verblichenes und unvollständiges Fresko des S.Sebastiano. Die rechten Kapellen bergen kostbare
Fresken der umbrischen Schule aus dem 15.Jh., die linken Fresken der sienesischen Schule aus dern 14.Jd. Im Norden des
Dorfes dominiert der Palazzo Collacchioni, die antike Festung der Aldobrandeschi. Man erreicht sich über den Mauerrundgang.
Hier erhebt sich der Verteidigungsturm aus dem II.Jh. Vor der Stadtmauer am Piazza Provvidenza steht die Kirche "Oratorio
della Provvidenza", in deren Innern wir ein wunderschönes Fresko bewundern können. Dabie handelt es ich um ein Werk eines
Künslers der umbrisch-lazialen Schule aus dem XV.Jh., das an die Kunst des perugino und Pinturicchio erinnert.
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