Rufina

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Das Rufina mit etruskischen Ursprüngen nimmt den langen Gebirgsausläufer von Pomino ein und fügt sich in das Becken des unteren Sieve-Tals ein. Es entwickelt sich am linken Ufer des Flusses Sieve, in Richtung Süden bis fast zur Stelle des Zusammenflusses der Sieve mit dem Arno, und in Richtung Osten bis zur Berührung des orographischen Knotens der Consuma, der Nahtstelle zwischen dem apenninischen Gebirgsrücken des Monte Falterona und dem subapenninischen des Pratomagno-Gebirges.
Die Ortszentren der Gemeinde sind neben dem Ort Rufina, der sich am Fuße des Hügels Poggio Reale ausgedehnt hat: Contea, zur Hälfte im Gemeindegebiet von Dicomano, verkehrsgünstig gelegen durch den Bahnhof; Scopeti, wo sich ein kleines Industriegebiet entwickelt hat, ebenfalls von einem Bahnhof verkehrsmäßig angebunden; Pomino, ein hübsches Städtchen auf der Südseite seines Tals, berühmt für seine Weine und, in der Vergangenheit, auch für seine Landschaft; die Orte Turicchi, Casi, Falgano, Castelnuovo, die einen Großteil ihres ländlichen Reizes bewahrt haben. Am meisten beeindrucken bei Spaziergängen durch das umliegende Land die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum der Szenerien, auf die man hier trifft: Weinberge, Olivenhaine und goldgelbe Kornfelder bilden einen herrlichen Kontrast zu den Hügeln, die die Wälder der Berggrate berühren und Eindrücke des Gebirges wachrufen. Das Gebiet ist außerdem reich an Villen und Kastellen (heute zumeist Bauernhöfe) mit einer langen Geschichte; sie gehörten einst adeligen Florentiner Familien, die die Wahl trafen, ihren Wohnsitz an diesen Orten zu wählen und dadurch auch den Weinanbau angeregt haben. Der unschätzbare Wert dieser Gebäude (die noch heute bewohnt werden) sowie die Anordnung des Territoriums sind Spuren, die die Geschichte, die Arbeit des Menschen und folglich auch die Kunst der Weinbereitung in dieser Natur hinterlassen haben, wobei sie unauslöschbare Zeichen geprägt und eine ganz genaue Identität verliehen haben.
Orte von besonderem Interesse: Villa di Poggio Reale (16. Jh.), in deren Dachboden sich der Sitz des Weinstock- und Weinmuseums Museo della Vite e del Vino della Valdisieve befindet. Die Kirche S. Stefano a Castiglioni (12. Jh.) in romanischem Stil bewahrt in ihrem Inneren ein Gemälde der Madonna mit Kind aus dem 13. Jh. auf. Im Inneren der Pfarrkirche San Bartolomeo in Pomino (12.-13. Jh.) werden eine Terrakotta der gekrönten Madonna mit Kind und Heiligen von Luca della Robbia, eine Tafel der Madonna mit Kind und Heiligen aus dem 15. Jh. und ein Fresko des Hl. Jakobus aus dem 14.-15. Jh. aufbewahrt. Die Kirche Santa Maria del Carmine ai Fossiri weist außen einen Portikus aus der Renaissance auf.

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