Volterra
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Nach dem die
Stadt eine der 12 Lukumonien der
etruskischen Nation geworden ist, wird sie
im 3. Jh.v.Chr. als Gemeinde in das römische
Reich eingegliedert. Mit dem Aufkommen
des Christentums folgt Volterra bald dem
neuen Glauben, und beim Niedergang des
römischen Reiches (476 n.Chr.) ist sie schon
Bischofsstadt mit einer umfangreichen Diözese.
Nach der germanischen Herrschaft
und der weltlichen Macht der Bischöfe bildet
sich die freie Kommune heraus, die sich seit
der ersten Hälfte des 12. Jh. eigene Gesetze
gibt. Aber die Autonomie dauert nicht lange.
Nachdem sie sich von der Macht des Grafbischof und der Herrschaft der
Belforti befreit
hat (1361), muß sie sich 1472 der
Hegemonialpolitik von Florenz unterwerfen.
Volterra ist heute eine Stadt, die noch von der
Hektik der modernen Zeit verschont geblieben ist. Wer auf dem volterraner
Hügel ankommt, hat sogleich den Eindruck einer besonderen Stadt. Die engen
Gäßchen eines
mitteralterlichen "Borgo" mit ihren in der
etruskischen Tradition verwurzelten Gewerben vermitteln das Gefühl noch in
der alten
Zeit zu leben.
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