Cerreto Guidi

Der mediceische Komplex

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Der Komplex, Zeugnis der Herrschaft der Familie über das Dorf, erhebt sich an zentraler Stelle. Er besteht aus dem Museum Villa Medicea, dem vom herrschaftlichen Gebäude durch die Pfarrkirche S. Leonardo getrennten Gutshof, und den vier als mediceischen Brücken bekannten Rampen zum Platz vor der Villa. Von der Mitte des 15. Jahrhunderts an vergrößerte sich der mediceische Besitz im Territorium von Cerreto fortlaufend. Offensichtlich war der Ort Cosimo so angenehm, daß er auf dem Gipfel des Hügels, wo das mittlerweile baufällige Kastell der Guidi deren alten Besitz bezeugte, einen prachtvollen Wohnsitz erbauen wollte. Mit einem Schreiben im Jahre 1564 nahm der Großherzog die Arbeiten in Angriff. Nach einigen Jahren wurden die majestätischen, zur Villa führenden Rampen gebaut. Aus dieser Bauphase bezeugt ein 1575 datiertes Dokument die Anwesenheit des mediceischen Architekten Buontalenti, dem wahrscheinlich das gesamte Werk zuzuschreiben ist. Die Fassade der Villa ist streng und würdevoll, von einfachen, gerahmten Fenstern und einem vom Wappen der Medici überragten Portal rhythmisiert. Das Gegengewicht dazu bildet die Stattlichkeit und die entschiedene Farbigkeit der Rampen zum Platz, der sogenannten Brücken, die, in Sichtziegeln und Stein verwirklicht, farblich stark hervortreten. Das Innere, Sitz des Museums Villa Medicea, ist äußerst streng. Durch gemalte, auf das 19. Jh. dert zurückgehende Dekorationen bereichert, bietet es in beiden Stockwerken einen zentralen Raum mit innerem Kamin dar, um den sich symmetrisch die anderen Zimmer schlängeln. Die Villa ist zur Zeit Sitz einer Sammlung mediceischer Ikonographie. Hier haben Bildnisse der Familie bis zum Großherzog Ferdinand I. eine Anbringung gefunden. Die Ausstellung wird durch Einrichtungen der nachfolgenden Epochen vervollständigt. Isabella dei Medici benannt, stand die Villa im Mittelpunkt der Chroniken des 16. Jahrhunderts wegen der Tragödie der Tochter Cosimos I., die sich hier zutrug. Die Pfarrkirche San Leonardo, deren Ursprung, unbekannt ist, wird im Jahre 1416 die Hauptkirche des Territoriums. Das Gesamtaussehen unterscheidet sich nicht sehr von jenem der spätromanischen Gebäude der Valdelsa. Im Inneren befinden sich einige Einrichtungen und Werke von Bedeutung, darunter der mehrfarbig glasierte Taufbrunnen in Terrakotta aus der Werkstatt des Giovanni della Robbia.

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