Empoli

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Empoli erscheint in den Urkunden seit dem achten Jh. als Burg, doch seit 1119 bildete sich rund um die Pfarre Sant'Andrea allmählich die Stadt. Domäne der Grafen Guidi, schwur sie im Jahre 1182 der Florentinischen Republik die Treue. Im Jahre 1260, nach der Schlacht von Montaperti, die die Niederlage der florentinischen Guelfen bedeutete, wurde im später Palazzo Ghibellino getauften Palast der Grafen Guidi das berühmte ghibellinische Parlament abgehalten. Das Zentrum bildet die Piazza Farinata degli Uberti. Hier zeigen sich die wichtigsten historischen Gebäude der Stadt: der Palazzo Ghibellino, Sitz des Paläontologischen Museums und des Historischen Archivs, der Palazzo Pretorio, ehemaliger Sitz der Kommune. Aber das bei weitem der Beachtung würdigste Bauwerk, sowohl wegen seiner Bedeutung, ist die Kollegiatskirche Sant'Andrea.
Obwohl schon in einer Urkunde aus dem Jahre 780 erwähnt, geht die Errichtung der Kirche auf das Jahr 1093 zurück. Die Fassade aus zweifarbigem Marmor markiert die westliche Grenze der Verbreitung der aristokratischen architektonischen Formensprache der florentinischen Romanik im Territorium. Die Kirche Santo Stefano (14.-15. Jh.) und das angeschlossene Konvent der Augustiner (16. Jh.), in dem sich die Stadtbibliothek R. Fucini befindet, erheben sich nicht weit davon. Das Innere der Kirche bewahrt wichtige Reste von Fresken und Sinopien von Masolino da Panicale, eine hervorragende marmorne Verkündigung von Bernardo Rossellino und wertvolle Gemälde des toskanischen 17. Jahrhunderts. In der Piazza della Vittoria erhebt sich das Geburtshaus von Ferruccio Busoni (1866-1924), derzeitig Sitz eines dem großen Musiker gewidmeten Museums und des nach ihm benannten Studienzentrums. Vorort von Empoli ist, auf dem Weg nach Florenz, die Ortschaft Pontorme, Heimat des Malers Jacopo Carrucci, genannt Pontormo (1494-1556). Die Pfarrkirche San Michele bewahrt im rechten Querschiff die zwei berühmten Tafeln mit der Darstellung des Hl. Giovanni und des Erzengels Michael, die, von Pontormo um 1519 gemelt, gut seine manieristische Wende kennzeichnen. An der Hauptstraße steht das Geburtshaus des Malers.

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Kollegiatsmuseum von S. Andrea

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