Carmignano

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Die Umgebung ist mit interessanten Villen übersät, die jedoch nicht besichtigt werden können (Villa Rasponi, Villa Novelli, Villa Rigoli). Der Ort hat sein bekanntestes Denkmal im Sprengel San Michele e San Francesco. Es wird erzählt, dass die Gemeinde 1211 San Francesco ein Gelände vermacht habe, um dort ein Kloster zu errichten, das die gegenwärtigen Formen im Jahre 1330 angenommen habe und Kirchsprengel im 18.Jh. geworden sei. Die urspriüngliche Anlage mit einem einzigen Schiff mit Kapellen in der Apsis wurde auch nach den Eingriffen im 17, und 18.Jh. beibehalten, die einen Laubengang mit fünf Bögen auf der Vorderseite und die Beendigung des beiliegenden Kreuzganges mit sich führten. Die Ausbesserung der Kriegsschäden nach dem zweiten Weltkrieg hat sich schwer auf der Struktur ausgewirkt. Die einfache Fassade mit einem Rundfenster im Giebel ist durch kantige Strebepfeiler verstärkt worden und eine Vorhalle mit fünf Rundbögen gibt nach rechts Zutritt zum rechteckigen Kreuzgang aus dem 18.Jh. und nach links zur Gedenkstätte der Gefallenen, die fri.iher das Oratorium San Sebastiano war. Das Innere der Kirche, mit einem Holzgebälk, hat sechs seitliche Altäre aus der Barockzeit. Der zweite Altar zur rechten Seite zeigt das berühmte Bild der "Visitazione" von Pontormo (1537), hervorragend durch das Farbenspiel. Ein weiteres Meisterwerk ist die "Madonna con Bambino e Santi" von Cosimo Lotti aus dem Jahre 1601, und einige Altartafeln des 17.Jh. sind von Giovan Pietro Naldini. Die Kapellen des Presbiteriums, im 16.Jh. renoviert, tragen Zeichnungen aus Rötelerde und abgenommene Fresken aus den Jahren 1430-40. Über dem Hauptaltar hängt ein hölzernes "Crocifisso" (1731). Im Kreuzgang befindet sich ein Brunnen aus der "alten Kirche" (1622) und zahlreiche Grabsteine entlang den Wänden. Entlang der Straße, die zum Hügel mit der mittelalterlichen Burg führt, geht es vorbei an Villa della Rocca, die von einem schönen Park umgeben ist. Über dem Dach des Gebäudes aus dem 17.Jh. ragt der Aussichtsturm hervor. Nach einem Bogengang aus dem 19.Jh. der zu den Gebäuden der Landarbeit führt, gelangt man auf eine Terrasse, von welcher der Zutritt zum Haupteingang der Villa möglich ist. Von der alten Burg wird eine weite Aussicht über die Hügel und die Ebene genossen, die sich von Montalbano bis nach Florenz und Pistoia erstrecken. Sie kann über einen Fußweg bequem erreicht werden. Der Strecke auf der Panoramastraße weiter folgend, kann die Villa Olmi inmitten eines mit Bäumen bestandenen Gartens bewundert werden, die auch "Fattoria di Castello" genannt wird. Der Bau hatte einstmals eine militärische Aufgabe, wie aus dem mittelalterlichen Wachtturm entnommen werden kann, der in den Wohnsitz einverleibt worden ist. Man erzählt, dass Giuliano Bonaccorsi in der Villa Olmi gelebt habe, der Verschworene gegen die Medici und ein Attent auf das Leben von Cosimo de' Medici durchführte, und 1542 zu Tode verurteilt wurde.