Valdarno

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Auf Grund seiner Üppigkeit war das Arnotal Objekt und Theater von blutigen Streitigkeiten zwischen den beiden Städten, die gegen Ende des Mittelalters nach der Beherrschung Toskana's strebten: das welfische Florenz und das gibellinische Arezzo.
Am Ende des XIII. Jhd. bauten die Florentiner drei "gemauerte Stadte", d.h. drei befestigte Ortschaften: S. Giovanni, Terranuova und Castelfranco, um sich dern militärischen Druck zu widersetzen, den sie gezwungen waren, seitens der kämpferischen aretinischen Bischöfe zu ertragen, die im Arnotal gewaltige und gut gerüstete Burgen wie Cennina, Castiglione degli Ubertini und Laterina besassen.
Nach dem Tode des Bischofs Guido Tarlati (1327) erlitt die aretinische Republik einen langsamen aber unaufhaltbaren Untergang, bis sie im Jahre 1384 zu existieren aufhörte und ihr Territorium der Florentiner Republik einverleibt wurde.
Da die Streitigkeiten beendigt waren, wurden die gerichtlichen Grenzen des aretinischen Bezirks im Arnotal nach einer Linie festgelegt, die auch die drei "gemauerten Stadte" umfasste, die ein Jahrhundert vorher von den Florentinern gebaut worden waren.
Es war aber nicht nur ein Schlachtfeld. Ergiebig in Früchten seiner Erde, war es auch fruchtbar in Talenten, denn hier waren die Geburtsorte von Männern, die ihre Zeichen in die Geschichte eindrückten und das Vaterland mit ihrem Geist und ihrer Kunst reich machten, wie der Maler Masaccio, der Humanist Poggio Bracciolini, der Bildhauer Francesco Mochi.
Drei Strassen durchlaufen es in ihrer ganzen Länge von Arezzo bis nach Florenz: die Autostrasse der Sonne, die Staatsstrasse 69, die dew Laufe des Arno folgt und die Strasse der sieben Brücken, die schon während der Etruskerzeit gespurt war und sich an den Hängen des Pratomagno entlangschlangelte, dabei das Tal von der scheinbaren Strandlinie des verschwunde nen Sees beherrschend.
Die Industrialisierung hat das obere Arnotal in einer ziemlich starken Art und Weise betroffen. Da sie sich aber auf beschrankte Zonen konzentriert, ist dern Tal wenig von seinem landschaftlichen Zauber und kunstlerischem Vermogen verlorengegangen.
Trotzdem das Arnotal seine handwerkliche Tradition bewahrt, die auf die Produktion von Wein und sehr wertvollem Olivenöl gerichtet ist, kann man es als das wichtigste und alteste Industriegebiet der Provinz Arezzo betrachten. Seine seit mehreren Jahrzehnten abnehmende Verarbeitung von Filz und Hüten ist von der Entwicklung anderer Tätigkeiten aufgehoben warden: Eisenhuttenwesen und Glasverarbeitung.
Die modernsten Methoden zur Ausnutzung des lokalen Braunkohlenbekkens haben die Umwandlung der Abbautatigkeit in Energieproduktion best immt.


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