Valtiberina

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Die römischen Patrizier aus der Zeit van Augustus entdeckten deren Schönheit und errichteten Villen. Dann kam die Periode des Feudalismus und der Äbte, die feste und stolze Schlösser und Kloster bauten, und der Heiligen, die Platze fanden, um ihren mystischen Durst zu stillen. Michelangelo behauptete, sein Genie der Luft dieser Stätten zu verdanken. Wir nehmen es nicht so wortlich; es steht aber die Tatsache fest, dass er, in diesen Bergen geboren, das Leben im Herzen des Steines entdeckte und Piero della Francesca, aus Borgo San Sepolcro stammend, das Geheimnis des Raumes und des Lichtes erfasste und es in die Malerei übertrug.
Wahrscheinlich auch nicht aus Zufall schufen andere unbekannte Handwerker aus den Baumstumpfen ihrer Wälder herrliche Bildnisse des Glaubens und elegante Ausstattungen zum Gefallen des zivilen Lebens. Die mächtigen Bischofe Arezzo's, die Herren van Montefeltro, die Stadtvogte Perugia's, die Päpste von Rom stritten jahrhundertelang um diese Berge und dieses Tal, wo die Frauen mit ihren flinken Händen Spitzen klöppelten, die noch feiner als die flandrischen waren und das Geheimnis der Küchenalchimie besassen, die anderweitig unbekannt war.
Von den Schlachten aus der Vergangenheit erinnert man sich noch an jene in der Ebene van Anghiari, die zwischen den florentiner und mailänder Herren im Jahre 1440 geschlagen wurde, nicht aber aus geschichtlichem Gedenken sondern nur, weil sich Leonardo zu einem Meisterwerk inspirierte.
Das obere Tibertal wird für seine ganze Länge von der Tiberina-Staatsstrasse n. 3 durchquert, einer Schnellverkehrsstrasse, die Rom mit Norditalien verbindet und gerade in der Nähe der Tiberquellen den Appennin überquert. Andere zahlreiche und gut gehaltene Strassen verbinden die Stadte, die Burgen, die Pfarreien, die Heiligen Statten und vereinen das Tal bequem mit Arezzo, mit dem Chianatal, dern Casentino im Westen, mit der Romagna im Norden und mit Montefeltro bis zum adriatischen Meer im Osten.
Fur seine gebirgshafte Morphologic hat im oberen Tibertal immer die Waldtätigkeit und die Schaf- und Rinderzucht vorgeherrscht. Wenn die Holzverarbeitung heute durch die Produktion van Stilmobeln industrielle Aspekte angenommen hat, beruht die Zubereitung der wegen ihres gastronomischen Wertes beruhmten typischen Milchprodukte immer noch auf handwerklicher Basis.
In Sansepolcro und Anghiari überlebt noch immer die antike Tradition der Spitzenkunst, während die Schuh- und Bekleidungsindustrien, die Manufakturwaren für das Bauwesen und jene, im höchsten Masse anerkannte Nudelfabrik in fortwährender Ausbreitung sind.


Wohnen können Sie in Valtiberina, in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.