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Ötzi - Der Mann aus dem Eis
Am Donnerstag 19. September 1991 bemerkten zwei deutsche Touristen, Helmuth und Erika Simon aus Nürnberg während ihres Abstieges von der Finailspitze zur Similaunhütte in einer mit Gletschereis und Schmelzwasser gefüllten Felsmulde eine Leiche. Bald stellte sich heraus, daß es sich um einen außergewöhnlichen Fund handelte. Es wurde mit der Bergung begonnen und dabei fand man neben dem Körper folgende Gegenstände: ein Beil mit Kupferklingen, ein Feuersteinmesser, ein Köcher mit Pfeilen. Die Fundstelle liegt auf 3.210 m Höhe, am Rande des Niederjochferners. Der "Mann aus dem Eis" befand sich zur Zeit der Auffindung in einer 40m langen und 5m breiten Felsmulde, welche mit 60-80 cm Eis und rund 30 cm hoch stehendes Schmelzwasser gefüllt war.
Da sich das Eis in der Mulde selbst seit Jahrtausenden nicht bewegte sind sowohl die Mumie als auch die Beifunde bis heute einwandfrei erhalten.

Wanderung zur Fundstelle des Mannes aus dem Eis
Ein Besuch am Tisenjoch (3210 m), der Fundstelle des "Mannes aus dem Eis", ist kein Spaziergang! Es handelt sich vielmehr um eine hochalpine Tour, die zwar nicht mit besonderen technischen Schwierigkeiten aufwartet, aber doch gute körperliche Kondition erfordert Insgesamt beträgt die Gehzeit ca 8 Stunden. Durch dieses Tal ziehen heute noch jedes Jahr über 3000 Schafe aus dem Vinschgau zu ihren Sommerweiden im Veöter -Tal (Osterreich) Im Laufe det Wanderung werden einige Lebensumstande der ersten Siedler im Alpenraum vorgestellt.