Naturpark Texelgruppe

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Das Pfelderer- und das Passeiertal weisen - im Gegensatz zu den sonnigen Hängen des Vinschgaus - weniger steile Bergflanken, höhere Niederschlagsmengen und niedrigere Temperaturen auf. Weite Fichtenwälder, vermischt mit einzelnen Lärchen, bestocken in Höhen von 800 und 1.900 Metern Seehöhe die Hänge. Hier leben Eichhörnchen, Schwarzspecht und Fichtenkreuzschnabel, das Wintergoldhähnchen und die Tannenmeise. Auf nacktem Fels leben Polster- und Rosettenpflanzen. Sie ertragen Trockenheit und extremes Licht. Mit ihren langen Wurzeln dringen sie in Spalten und Risse des Gesteins ein. Den extremen Verhältnissen in der Felsregion haben sich manche Tiere in ihrer Lebensweise bestens angepasst. Gämse und Steinböcke bewegen sich gewandt im steilen und unwegsamen Gelände. Der Steinbock, der von alters her die Hochgebirge Tirols bewohnte, wurde durch zu starke Bejagung gegen Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet, in den letzten Jahren aber wieder erfolgreich eingesetzt. Unter den Vögeln finden wir das Alpenschneehuhn, den Kolkraben und den Steinadler, der hier regelmäßig nistet.