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Wiesenpracht und Farbkleckse im Fels
Blumenfreunde finden in Gröden eine erstaunliche Vielfalt pflanzlicher und floristischer
Sehenswürdigkeiten. Auf den dolomitischen, kalksteinreichen und vulkanischen Böden – die
sich immerhin über einen Höhenunterschied von 2.000 m vom Grödner Bach bis hinauf zu den
Bergspitzen erstrecken – hat sich eine sehr differenzierte Alpenflora entwickelt.
Fichten- und Lärchenwälder liegen in tieferen Lagen, längs des Grödner Baches auch einige
Erlen, Bergahorn und Weißbirken; die Zirbelkiefer wächst dagegen bis in etwa 2.100 m
Meereshöhe. Auch Legföhren und Wacholderbüsche sind typisch, am markantesten aber ist die
behaarte Alpenrose, ein Rhododendron, der ganze Flächen auf Kalk- und Dolomitschutt
überzieht.
Die Wiesenblumen sind dort am reichsten, wo am wenigsten gedüngt wird; man findet daher
zahlreiche Korbblütler, Glockenblumen, Schmetterlingsblütler, Hahnenfußgewächse und viele
Gräser, Futter- und Heupflanzen mehr. Die Bergflora, meist kleine, aber blütenreiche Pflanzen,
bevorzugt Kare und Schutthalden, Ranfte und Ränder der Gebirgsbäche. Man findet
beispielsweise verschiedene Primelarten, die schneeweiße Gemswurz, die weithin leuchtenden
Goldprimeln und das sternenförmige Edelweiß (Leontopodium alpinum), die Prinzessin unter
den Alpenblumen. Die Farbtupfer im Bleich der Berge stammen vom rosafarbenen
Dolomitenfingerkraut, vom Rätischen Alpenmohn, von der dunkelblauen Teufelskralle und
vielen anderen Arten.
Wohnen können Sie in Gröden in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Hütten, Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.












