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Geschichte

Grödner Geschichte und Geschichten
Tausende Jahre in wenigen Zeilen zusammenfassen: ein schwieriges Unterfangen, denn seit der Mittelsteinzeit, seit etwa 10.000 Jahren also, ist das Hochtal besiedelt. Jäger haben es wohl bereits noch einige tausend Jahre früher durchstreift.
In der Bronzezeit (~ 2500 v. Chr –700 v. Chr.) entstehen schließlich die ersten Siedlungen der Räter, der Vorfahren der heutigen ladinischen Bevölkerung. Im Jahre 15 v. Chr. erobern Drusus und Tiberius, zwei Stiefsöhne des römischen Kaisers Augustus, den gesamten zentralen und östlichen Alpenraum, also auch Rätien (Flurnamen haben sich aus rätischer Zeit erhalten), das in der Folge romanisiert wird. So entsteht die rätoromanische, ladinische Sprache, wie sie heute noch in einigen Dolomitentälern gesprochen wird.
Die Völkerwanderung (ab ~350 n.Chr.) erfaßt auch Tirol und Ladinien, das einem starken Kultur- und Siedlungsdruck ausgesetzt wird. Der Alpenraum wird germanisiert, doch kann sich das ladinische Erbe bis auf den heutigen Tag behaupten und bereichert somit die alpine Kultur. Erst im hohen Mittelalter wird der Grödner Talboden weitflächig gerodet und auch höhere Gegenden landwirtschaftlich genutzt. Angebaut werden Gerste, Roggen, Buchweizen u.a., später auch die aus Amerika stammende Kartoffel. Aus hundertjähriger Tradition entfaltet sich eine bäuerliche Kultur, die beinahe alle Lebensbereiche umfaßt. Das Leben ist hart, denn breiter Wohlstand kann auf Acker und Alm nicht erwirtschaftet werden.

Wohnen können Sie in Gröden in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Hütten, Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.