Gröden

Geschichte

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- Restaurants - Typische Produkte -
Um 1600 entsteht, auf ältere Vorbilder des Eisack- und Pustertales zurückgreifend, die Grödner Holzschnitzerei. Lange Zeit beschränkt sie sich auf das Schaffen von sakralen Kunstgegenständen und Kinderspielzeug, erst in neuerer Zeit erschließt sie sich neue Bereiche - profane Themen, Abstraktes, Dekoratives, Souvenirs - und wird schließlich teilweise zur Industrie.
Auch das Kunsthandwerk - erkennbar am "Hand carved" - Gütesiegel - bleibt auf höchstem Niveau.
Bald nach 1860 entsteht zuerst etwas zaghaft, dann aber mit großer Dynamik, ein neuer bedeutender Wirtschaftszweig in Gröden: der Tourismus.
Anfänglich sind es vor allem Abenteurer und Naturliebhaber, Naturforscher und Alpinisten, die das Reich der Dolomiten erkunden und erwandern, erst später erholungssuchende Sommergäste in steigender Zahl, und schließlich Wintersportler, die die zahlreichen Wintersportmöglichkeiten nutzen.
Im Jahre 1908 wird in Gröden der erste Skiclub ("Ladinia") gegründet, im selben Jahre auch das erste Skirennen ausgetragen (vom Grödner Joch durch das steile Dantercëpies-Tal nach Wolkenstein).
1970 trägt Gröden die Alpinen Skiweltmeisterschaften aus und wird damit endgültig zu einem der führenden Wintersporttäler. Die soziale und wirtschaftliche Dynamik der letzten vierzig Jahre hat der Bevölkerung große Vorteile gebracht. Mußten früher viele Bewohner wegziehen, finden sie heute Arbeit und Einkommen im Tale. Erwirtschaftet werden heute auch beträchtliche Summen, die in den Umweltschutz fließen. Zum Schutz von Natur und Umwelt wurden bereits große Anstrengungen unternommen (Grödner Umweltzentrum), andere stehen noch bevor.

Wohnen können Sie in Gröden in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Hütten, Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.