Fassatal

Geschichte

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Geschichte - Ein seit der Steinzeit bewohntes Tal.
Die moderne Geschichtsforschung, zu der der aus Vigo stammende Franziskaner Frumenzio Ghetta einen bedeutenden Beitrag geleistet hat, stellt auch dank der archäologischen Funde einige Vermutungen über die Geschichte des Fassatales auf. Spuren menschlicher Anwesenheit aus der Mittelsteinzeit (ca. 8000-5000 v.Ch.), als Jäger aus der Ebene begannen, über die alpinen Pässe die über 2000 Meter hohen Almwiesen zu erreichen, wie am Sellapass oder an einem Felsen am Pian Doleda (Alba) in 1800 m Höhe, zeugen von dem "Besuch" in dem Gebiet des oberen Tales des Avisio dieser Urahnen. Später, in der Jungsteinzeit (4000 v. Ch.), siedelten sich im Tal kleine Gruppen an, die von Landwirtschaft und Tierzucht lebten und sich hier fest niederließen. Im Dolomitengebiet kann die Anwesenheit von festen Ansiedlungen bis in die Bronzezeit (1800-900 v. Ch.) belegt werden.
Die Räten - Das Fassatal ist reich an Zeugnissen von Ansiedlungen dieses Volkes, dessen Herkunft noch heute nicht geklärt ist. Die "rätische Burg" des Col di Pigui, bei Mazzin in 1550 m. Höhe ist ein klares Beispiel von befestigter Behausung der rätischen Kultur. Am Plan del Crepèl bei Campitello, in 1500 Metern Höhe, brachten die Ausgrabungen Keramikgefäße aus der Späten Eisenzeit ans Licht.
Die Gemeinschaft Fassa - Es ist möglich, dass die "Magnifica Comunità di Fassa" (Gemeinschaft des Fassatales) ihren Ursprung gerade in diesen Völkern aus dem Altertum hat, die sich hier angesiedelt haben. Die Verbreitung des Christentums festigte sich mit der Errichtung der Pfarreien, die seit der karolingischen Zeit die wirklichen Zentren der zivilen und kirchlichen Organisation darstellten. Die Gemeinschaft Fassa musste hart kämpfen, um ihre Selbstständigkeit und Freiheit gegenüber dem Bischof von Brixen zu bewahren.
Die Kriege Napoleons sahen die Fassaner zusammen mit dem Tiroler Heer kämpfen, dies hatte erhebliche Folgen, was die Gemeindeinstitutionen und das Verhältnis zu der ladinischen Bevölkerung betrifft. Ein großer Teil der Vorteile der lokalen Verwaltung wurde abgeschafft, das bischöfliche Herzogtum verfiel, zwischen 1817 und 1818 trennte sich das Fassatal endgültig vom Bischoftum Brixen und von Bozen und schloss sich der Diözese von Trient und der Verwaltung in Cavalese an.
Wohnen können Sie in Fassatal, in Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Hütten, Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen.
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