Assisi

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GESCHICHTE

Das umbrische Assisi, ganz nahe zum Territorium der Etrusker gelegen, blieb von deren Einflüssen nicht unberührt. Unter dem Namen Asisium entwickelte es sich zu einem blühenden römischen Municipium. Durch ihren ersten Bischof, den Märtyrer Rufino, lernte die Stadt zu Beginn des 3. Jahrhunderts die christliche Religion kennen. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde sie von den Goten unter Totila (545) dem Erdboden gleichgemacht, dann von den Byzantinern erneut besetzt und schliesslich von den Langobarden erobert. Lange gehörte sie zu dem Herzogtum von Spoleto. Im 11. und 12. Jahrhundert gelangte die Stadt zu neuer Blüte, als sie erste Erfahrungen mit kommunaler Selbständigkeit machte. Bald wurde sie aber in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. In der Zeit der Unterwerfung durch Barbarossa wurde in Assisi der spätere Kaiser Friedrich II. erzogen. Zu dieser Zeit wurden auch San Francesco (1181 oder 1182) und Santa Chiara (1193 oder 1194) geboren. Ausser der kaiserlichen und päpstlichen Vorherrschaft bekam die Stadt auch das Machtstreben Perugias, der Geschlechter Visconti, Montefeltro, des Braccio Fortebraccio und der Sforza hart zu spüren, zudem wurde sie von internen Machtkämpfen zerrissen (zwischen der Parte de Sopra, der Oberstadt, und der Parte de Sotto, der Unterstadt). Von 1500 bis 1860, die kurze Unterbrechung durch Napoleon ausgenommen, war die Stadt ein Teil des Kirchenstaates.