Aosta

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Schon 2.900 v.Chr. Sitz eines reich finanzierten Militärzentrums der Salassi (Volk) Dieses wurden dann, zur Zeit des Kaisertums Augusto, von römischen Truppen geschlagen und die Stadt wurde in eine Militärniederlassung verwandelt unter dem Namen "Augusta Praetoria". Spuren aus dieser Zeit sind: der Augustus Bogen, ein grossartiges Monument, welches sich im östlichen Teil der Stadt befindet; das Praetoria Tor, das noch perfekt konserviert ist und der östliche Zugang der Stadt war; das römische Amphiteather, von welchem heute nur noch die Vorderfassade besteht (22 m. hoch) sowie die Bühne und einige Seitenteile. Aus dem Mittelalter, als sich Aosta unter der Kontrolle und im Besitz (über ca.9 Jahrhunderte hindurch) des "Umberto di Biancamano" (Stammvater der Herzoge von Savoia) befand, sind noch folgende Monumente geblieben: "Sant'Orso" ursprünglich im römischen Stil erbaut und danach im gotischen Stil fertiggestellt; zahlreiche Türme z.B. der "Tourneuve", der "Bramafan Turm", der "Lebbroso Turm", der "Tour Fromage", die beiden letzteren werden heute als kostbare Ausstellungsräume benutzt.
Das einzige Gebäude im Renaissance Stil ist der "Palazzo Roncas", der in den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts vom Baron Pierre Lèonard Roncas erbaut wurde. Er war der erste Staatssekretär des Herzogs von Savoia. Wirklicher und tatsächlicher Mittelpunkt der Stadt Aosta ist die Piazza "Emile Chanoux", die den Namen des Märtyrer, der Valdostaner Resistenz, trägt und wo sich auch der Rathauspalast mit seinem sehenswerten Säulengang, aus der neoklassizistischen Zeit (1839), befindet.
Dem Rathausgebäude schliesst sich die Konstruktion des "Hotel des Etats" an, welches aus dem Jahre 1724 stammt und in der sich der Ausschuss der Generalstaaten und das Konzil des Commis tagten, eine Regierung, die durch regelrechte Wahlen geformt wurde (ab 1536).