Aostatal

Land - Geschichte

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Land - Das Aostatal, die kleinste Region Italiens (3262 km²), die auch die geringste Einwohnerzahl verzeichnet, ist ein charalcteristisches, im Herzen der Alpen gelegenes Berggebiet, eine ideale Drehscheibe zwischen dem Mittelmeer und Mitteleuropa. Von der Dora Baltea durchflossen, von den höchsten Gipfeln Europas umgeben und in dreizehn durch alte und zum Teil jetzt noch aktive Gletscher ausgehöhlte Täler gegliedert, bietet das Aostat al eine atemberaubende und auch an historischen und künstlerischen Zeugnissen reiche natürliche Umwelt. Seit 1970 durchquert die Autobahn Turin-Aosta den langen Korridor von Pont-Saint-Martin bis zur Hauptstadt. Hier zweigen dann zwei Schnellstraßen ab, die Aosta mit Courmayeur und mit Saint-Rhémy-en-Bosses verbinden. In Kürze werden auch die Autobahnstrecke Aosta-Morgex - eine Verbindung zu Frankreich - und die neue, direkt an die Autobahn anschließende Schnellstraße, die durch das Buthier-Tal in Riehtung Schweiz emporsteigt, ihrer Bestimmung übergeben werden.
Die Geschichte und die Wirtschaft des Aostatales standen immer schon in engem Zusammenhang mit der Rolle, die die in der Talsohle von der Stadt Aosta aus strategisch kontrollierten Pässe des Großen (2472 m) und des Kleinen Sankt Bernhard (2188 m) innehatten. Das Aostatal war in vorgeschichtlicher Zeit ab 3000 v.Chr. besiedelt, in ihm wohnten Ligurer und Kelten und das erste bodenständige Volk waren die Salassi, die sich hier im 2.Jh. v.Chr, niederließen. Die Römer, die sich von der Durchgangsregion in Richtung Gallien und Germanien angezogen fühlten, besetzten das Tal und nach erbitterten Widerständen und Kämpfen wurden die Salassi im 1.Jh. v.Chr. endgültig besiegt. Die Römer gründeten so im Jahre 25 v.Chr. "Augusta Praetoria", ein "castrum", das damals das am dichtesten bewohnte der Alpen war. Im 5.Jh. rangen Burgunder, Goten und Byzantiner um seine Herrschaft, aber ab 575 beherrschten die Franken die Region. An ihre Stelle traten später die Karolinger und nach deren Niedergang entstanden zahlreiche Lehnsherrschaften, deren Autonomie durch die Schlösser und Festungen gewährleistet war. Ab dem 11.Jh. erhoben auch die Savoier Lehensrechte auf das Tal, und Umberto Biancamano trug im Jahre 1032 den Titel Graf von Aosta. Diese Würde teilte er mit dem Bischof. 1191 gewährte Thomas I. von Savoien dem Tal die "Magna Charta" der Freiheiten und Rechte, die die Anerkennung einer verwaltungsmäßigen und politischen Autonomie, die bis zum Vorabend der Französischen Revolution beibehalten wurde, besiegelte. 1416 wurde das Tal zu einer Grafschaft mit politischer Selbstverwaltung und eigenen Gesetzen, die von der alle zwei Jahre einberufenen Versammlung der Generalstände erlassen wurden, erhoben. 1536 rief die Versammlung den "Conseil des Commis" ins Leben, eine Art Esekutivregierung, die aus 24 Mitgliedern bestand. Napoleon überquerte im Jahre 1800 mit seinem Heer den Großen Sankt Bernhard und bezwang die Festung von Bard, ehe er in Richtung Poebene nach Marengo vordrang. Mit der Bildung des Königsreiches Italien stellte sich wiederholt das Problem der Autonomie. Dieses alte Bestreben wurde zuerst mit dem Dekret vom 7. November 1945 und schließ1ich mit dem Sonderstatut vom 26. Februar 1948, das dem Aostatal eine besondere Autonomie im Bereich der Gesetzgebung und Verwaltung, sowie einige wirtschaftliche und steuerliche Vorteile einräumt, von Erfolg gekrönt.

Im Aostatal finden Sie folgende Strukturen für die Unterkunft vor: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen, Hütten und Feriendörfen. Sämtliche Strukturen sind bereit, um all Ihre Ansprüche zufrieden stellen.