Padua

Hippodrom Le Padovanelle

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Padua ist die Wiege der Trabrennen. Am 13. August 1808 bestimmte ein Plakat unter dem Titel "Regno d'Italia" die offiziellen Regeln für die ersten Trabrennen, die für den 21./22. August geplant waren; zum ersten Mal wurde der später in "Padovanelle" korrigierte Ausdruck "Padovanelli" für die modernen Sulkys verwendet. Die berühmten Traberwagen wogen circa 250/300 kg, waren ganz aus Holz gefertigt und von Hand von erfahrenen Handwerkern mit Intarsien verziert. Die Trabrennen fanden in Prato della Valle statt, damals "Grande Piazza Vittorio Emanuele", auf einer Ringstrecke von 660 Metern. Ihr Kennzeichen waren aus 3 oder 4 Pferden bestehende Qualifikationsrunden, deren Sieger am Folgetag das "Entscheidungsrennen" austrugen, das den Sieger festlegte. Zum Ende des Jahrhunderts verspürte man die Notwendigkeit einer Piste mit anderen Anforderungen. So beschloss die Gemeindekommission in Erwartung eines wirtschaftlichen Eingreifens seitens der Bürger und der Privaten für den Bau eines geeigneten Bereichs die Unterdrückung der Rennen in Prato. Senator Vincenzo Stefano Breda nahm die Aufforderung an und trat für die Sache ein: er beschloss, in dem ihm liebsten Ortsteil "Ponte di Brenta" eine neue Anlage bauen zu lassen. Die Einweihung des Hippodroms erfolgte am 1. Mai 1901; dieser Tag sicherte der Stadt den Titel ITALIENISCHE HAUPTSTADT DES TRABRENNENS. Die Tätigkeit setzte sich über ein halbes Jahrhundert fort. Aufgrund des Krieges und einer verheerenden Windhose im Jahre 1940 begann die Struktur jedoch zu verfallen und Renovierungen wurden notwendig; für diese sorgte ein anderer großer Pferdefreund, Ivone Grassetto, für seine Freunde "Nani", ein Unternehmer von unbestrittener Bekanntheit und Exponent des nationalen Trabrennsports. Er baute eine moderne, größere und in allen Teilen renovierte Anlage und fügte zum bereits bestehenden Namen "Padovanelle" hinzu, um ihn bis heute zu erhalten und auch die sie verwaltende Gesellschaft zu vertreten. Das neue Hippodrom wurde am 1. Mai 1962 eingeweiht. Seither macht seine mit großer Fertigkeit von den Erben Grassetto verwaltete Tätigkeit die Erinnerung an die beiden Persönlichkeiten, die zur Verbreitung seines Ruhms beigetragen haben, unauslöschlich. Das Hippodrom von Padua ist eine der besten Pferderennanlagen ganz Europas.