Verona

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Geschichte - Die Entstehung Veronas füllt in vorgeschichtliche Zeit. Die ersten Siedlungen bildeten sich wahrscheinlich in der Gegend der heutigen Ponte Pietra, an der Etschfurt der Salz- und Bernsteinstrasse, die das adriatische Meer mit Deutschland verband.
Vielleicht von den Venetern gegründet, hatte Verona im römischen Zeitalter große Bedeutung erreicht; im Jahre 49 v. Chr. wurde der Stadt das römische Bürgerrecht verliehen. Im Jahr 312 wurde in der Umgebung von Verona Pompeianus, General des Massenzius, von Konstantin besiegt und getötet. Im IV. Jh. bekannte sich die Stadt zum Christentum, fiel in der Mitte des V. Jh. an das Ostgotenreich Theoderichs, wurde anschließend langobardisches Herzogtum und im karolingischen Reich Sitz des Pipin, König van Italien.
Im XI. Jh. war Verona der Mark Bavaria angeschlossen, 1136 wurde es Freie Stadt. Zeitweilig war Verona auch päpstliche Residenz, und zwar unter Papst Lucius III. (Ubaldo Allucignoli aus Lucca). Es war dies von 1181 bis zum Jahr 1185, als in Verona das Konklave stattfand, aus dem Papst Urban III. hervorgehen sollte. Papst Lucius III. fand im Chor des Doms, wo eine Grabplatte an ihn erinnert, seine letzte Ruhestätte.
Nachdem die Stadt unter die Macht des Ezzelin da Romano gefallen war, begann im Jahr 1277 die Herrschaft der Scaliger, die bis 1387 dauern sollte, als Verona in die Hände der Visconti geriet. 1405 stellt sich Verona freiwillig unter die Republik Venedig, unter der es bis zur Invasion Napoleons im Jahr 1796 verbleibt. Verona wird 1814 von den Österreichern besetzt und kommt 1866 an Italien zurück.